Smoothies: Bunte Vitaminbomben

Smoothies: Bunte Vitaminbomben

Fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag, das ist die seit Jahren empfohlene Menge für eine gesunde Ernährung. Seit Anfang 2017 sollten es, wenn es nach der Empfehlung von Forschern des „Imperial College London“ geht, sogar doppelt so viele sein. Doch wer schafft das wirklich, bei dann insgesamt 800 Gramm Obst und Gemüse pro Tag? Eine praktische Lösung bieten Smoothies, da püriertes Obst und Gemüse weniger Volumen hat als in Stücken oder als Ganzes.

Das bedeutet, dass drei Orangen und zwei Bananen den Magen in flüssiger Form nicht in gleichem Maß sättigen, wie das unpüriert der Fall wäre. Aus dem Supermarkt-Kühlregal lächeln einen unzählige Smoothie-Sorten an. Viel mehr Spaß macht jedoch die eigene Zubereitung im Mixer – und gesünder ist sie sowieso, denn die Fertigprodukte der Hersteller stehen meist tagelang im Regal und enthalten umstrittene Zusatz- und Konservierungsstoffe.

Woran erkennt man echte Smoothies im Regal?

Sie werden ohne Zuckerzusätze, ohne isolierte Nährstoffe und aus purer Frucht (mindestens 50 Prozent Fruchtpüree oder -mark) hergestellt. Der Vorteil von selbstgemixten Smoothies ist nicht nur, dass keine Konservierungsstoffe enthalten sind, sondern auch die Möglichkeit, eigene Kreationen mit den persönlichen Lieblingszutaten auszuprobieren. Ingwer, Samen, Pflanzenmilch, Nussmehle, Kokos und Superfood-Pulver geben dem Smoothie nicht nur eine besondere Note, sie liefern auch gesunde Ballaststoffe, Mineralstoffe, Vitamine und Antioxidantien.

Schwarze Smoothies: ein Trend aus den Staaten

In den USA findet man neben den roten, gelben und grünen Smoothies im Kühlregal auch milchig-graue bis grünlich-schwarze. Ihr Inhalt neben den üblichen Verdächtigen ist Aktivkohle, ein pflanzlicher und geschmacksneutraler Rohstoff. Er ist negativ geladen und saugt in Kombination mit Sauerstoff wie ein Schwamm alle positiv geladenen Giftstoffe auf. Daher gilt Aktivkohle in Shampoos, Cremes und Seifen, aber auch in bewährten Medikamenten als wahres Wundermittel. Die positiven Auswirkungen von schwarzen Smoothies auf die Gesundheit sind noch nicht wissenschaftlich belegt, es wird aber geraten, nicht täglich zuzugreifen. Hin und wieder als Entgiftungskur, nach Erkältungen oder einem Kater können sie aber nicht schaden. Medizinisch aufbereitete Aktivkohle-Produkte zum Selbstverarbeiten gibt’s in der Apotheke, Drogerie oder günstig online.

Worauf sollte man bei einem Smoothie Maker achten?

Watt-Angaben und Umdrehungszahlen pro Minute sagen viel über die Leistungsfähigkeit aus, sind aber nicht alles. Auch die Anordnung und Qualität der Messereinheit muss stimmen. Schließlich will man im Sommer gerne mal Eiswürfel untermischen. Praktisch ist auch, wenn sich Mixer und Behälter leicht reinigen lassen und nicht die Farbe oder den Geschmack der verarbeiteten Lebensmittel annehmen.

Standmixer mit einem Fassungsvermögen von bis zu zwei Litern und einer Leistung um die 1.000 Watt zerkleinern auch hartnäckiges Gemüse und sind somit universell einsetzbar. Handliche, preisgünstigere Smoothie Maker hingegen sind praktisch, da sie genau die richtige Größe für ein bis zwei Portionen haben und man den Smoothie direkt im Trinkbecher mixt. Das Umfüllen fällt damit weg. Einfach den mitgelieferten Deckel aufschrauben, fertig ist der Smoothie to go.

Smoothies - Bunte Vitaminbomben

Grüner Smoothie

Du brauchst für 2 Gläser:

  • 4 Blätter Mangold
  • 1 Banane
  • 300 g grüne Trauben
  • 2 Orangen

So geht’s:

Die Zutaten in kleine Stücke schneiden. Beim Mangold die dicken Blattrippen entfernen. Bei den Orangen auch die weiße Haut ablösen. Dann alles mit 500 ml Wasser im Mixer schaumig pürieren.

Gelber Smoothie

Du brauchst für 2 Gläser:

  • 300 g Aprikosen
  • 1 Birne
  • 1 kleine Banane
  • 2 El Sanddornsirup
  • Crushed Ice
  • etwas Aprikosensaft zum Verdünnen
  • 2 Physalis zum Dekorieren

So geht’s:

Aprikosen kreuzweise einritzen, mit kochendem Wasser übergießen, kurz einwirken lassen, dann häuten und entsteinen. Alle Zutaten in den Mixer. Das Crushed Ice und den Aprikosensaft erst später hinzufügen und gut durchmixen. Zum Schluss mit den Physalis am Glasrand servieren.

Roter Smoothie

Du brauchst für 2 Gläser:

  • 2 kleine Rote Bete
  • 250 g Jogurt
  • 10 EL Sanddornnektar
  • etwas Orangensaft zum Verdünnen
  • 2 Scheiben unbehandelte Orange

So geht’s:

Rote Bete für ca. 20 Minuten kochen, dann schälen und in grobe Stücke schneiden. Anschließend mit dem Jogurt, dem Nektar und etwas Saft im Mixer pürieren. Später die Gläser mit den Orangenscheiben dekorieren.

Alles zur Ernährung rund um den Wettkampf findest du hier.