Das richtige Timing am Wettkampftag

Das richtige Timing am Wettkampftag

Am Wettkampftag steht idealerweise nur noch Laufen auf Ihrer Agenda. Wenn der Lauf vormittags gestartet wird, sollte dein Wecker etwa drei Stunden vor dem Start klingeln. So lange benötigt dein Organismus, bis er voll leistungsfähig ist. Da die meisten Wettkämpfe vormittags (zwischen acht und elf Uhr) gestartet werden, sind „Lerchentypen“ im Vorteil. 

Niemand möchte sich vor dem Rennen hetzen müssen. Genauso wenig möchte man zu lange warten, bis der Startschuss fällt. Plane großzügig, zieh dich in Ruhe um, aber gehe auch nicht verfrüht in den Startblock. Bei den meisten Rennen reicht es, wenn du 15 Minuten vor dem Start dort bist. Zu langes Warten schürt nur die Nervosität.

Toiletten-Puffer einplanen

Ein heikles Thema am Wettkampftag ist der Toilettengang. Die Schlange vor den Klohäuschen im Startbereich ist oft lang. Zugleich sind alle angespannt, weil niemand den Startschuss auf dem Dixi-Klo erleben möchte. Ideal wäre daher, sein „Geschäft“ noch in aller Ruhe zu Hause oder im Hotel zu verrichten. Doch das funktioniert nicht immer – zumal du gut hydriert ins Rennen gehen solltest. Und wer möchte schon gern mit halbvoller Blase loslaufen? Plane also einen Toiletten-Puffer von 15 Minuten vor dem Start ein. Für alle Fälle.

Das richtige Timing am Wettkampftag

Leichtes Aufwärmen vor dem Rennen

Im Startblock geht es zwar oft eng zu, aber für lockeres Traben oder Hüpfen auf der Stelle findet sich immer ein Plätzchen. Leichtes Aufwärmen ist immer sinnvoll, bei Zehn-Kilometer-Rennen ist es sogar ein Muss. Bei einem Marathon hängt es von deinen Ambitionen ab. Wer es langsam angehen möchte, muss sich nicht ausgiebig warm machen. Viele Veranstalter verteilen Plastikumhänge. Die sorgen dafür, dass du im Startblock stehend nicht zu sehr auskühlst.

Kühlen Kopf bewahren

Vor dem Start geht es immer hektisch und eng zu. Jeder möchte nach wochen- und monatelanger Vorbereitung endlich loslaufen. Lass dich von der Nervosität nicht anstecken. Das Rennen beginnt zwar mit dem Startschuss, doch deine Netto-Zeit wird erst genommen, sobald du die Startlinie überschreitest. Es besteht also kein Grund zu übertriebener Hektik beim Loslaufen. Denke daran, deine Uhr zu starten, wenn du die Startlinie überquerst. 

Im Wettkampf ist dann jeder bereit, ein paar Prozent mehr aus sich herauszuholen. Wer im Training Schwierigkeiten bekommt, nimmt etwas Tempo heraus oder bricht die Einheit ganz ab. Wer im Wettkampf Probleme bekommt, ist viel eher bereit, die Zähne zusammenzubeißen. Auf diese Weise vollbringst du Leistungen, die du nie für möglich gehalten hättest. Aber: Kein Wettkampf ist es wert, seine Gesundheit zu ruinieren. Wenn gar nichts mehr geht, kann Aufgeben der größte Sieg sein, den du erringen kannst.

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