Der Nike Air Zoom Pegasus 37 im Test

Der Nike Air Zoom Pegasus 37 im Test

Endlich ist er da, der neue Nike Air Zoom Pegasus 37. Sportredakteurin und Fitnessbloggerin Julia Nadolny (Instagram @fitjolle) hat ihn für euch getestet. 

Nikes ältester und wohl erfolgreichster Laufschuh – der Pegasus –  kehrt zurück.

Der neutrale Alltagslaufschuh hat ein großes Remake für 2020 erhalten. Die wichtigsten Features, die ihn so erfolgreich gemacht haben, sind natürlich immer noch dabei. 

Was ist neu am Pegasus 37?

Die größte Veränderung ist ein komplett neues Dämpfungselement im Vorfuß. Die Mittelsohle ist mit dem Nike React-Schaumstoff ausgestattet, die einerseits besonders leicht, andererseits aber sehr strapazierfähig sein soll. Die Dämpfung ist damit nicht mehr ganz so fest, wie beim Vorgängermodell (bei dem sich das Zoom Air Kissen noch über die gesamte Länge des Fußes gezogen hat), aber immer noch ausreichend und auch weiterhin für längere Strecken geeignet. Das Obermaterial ist noch einen Hauch dünner und atmungsaktiver und die Passform etwas schlanker, als beim Vorgängermodell.  

Mehr Schub nach vorne: Dynamisches Laufgefühl dank neuer Vorfußdämpfung

Das Air Zoom-Element am Vorfuß ist beim neuen Pegasus Modell doppelt so groß, wie beim Vorgänger und liefert mehr Federung und eine bessere Reaktionsfreudigkeit. Die Energierückgabe vom Abstoßen ist in diesem Bereich des Schuhs besonders hoch und gibt einem beim Laufen einen noch größeren Schub nach vorne, was den Schuh wesentlich schneller macht.  

Passform des Pegasus 37

Der Schuh passt sich angenehm an den Fuß an und hat trotz optisch schmaler Spitze genügend Platz für die Zehen (auch wenn diese etwas breiter sind). Das Obermaterial besteht aus Kunstleder und Textil. Jede Faser wurde beim Pegasus 37 speziell an den Fuß angepasst und bietet an genau den richtigen Stellen Halt und durch die integrierten Mash-Elemente eine angenehme Belüftung.

Ganz besonders gut gefällt mir der Nike React-Schaumstoff im Mittelfußbereich, der den Schuh wesentlich schneller und dynamischer macht und zugleich genügen Dämpfung bietet. Außerdem wurde an dieser Stelle ein Band integriert, welches einen noch besseren Halt und mehr Sicherheit gibt. Damit eignet sich das neue Pegasus Modell von Nike super für längere Dauerläufe, aber auch schnelle und kurze Tempo- wie auch Intervallläufe.

Der neue Nike Air Zoom Pegasus 37: Ein Allrounder für jeden Tag

Ich habe den Nike Air Zoom Pegasus 37 auf asphaltierten Wegen, wie auch unebenen Schotter- und Waldwegen getestet. Bei besonders harten Untergründen kommt einem die starke Polsterung zu Gute. Besonders überrascht war ich vom guten Grip auf den unebeneren Wegen – ohne viel wegzurutschen bin ich super zügig vorangekommen. 

Trotz genügend Flexibilität seitlich entlang der Ferse, gibt der Schuh hinten rum ausreichend Halt und Stabilität und fühlt sich an der Ferse gut gepolstert und angenehm weich an. Die ersten zehn Kilometer habe ich ganz gemütlich komplett ohne Blasen oder Druckstellen überstanden und auch die schnellen Sprints am Ende liefen mit dem Pegasus 37 wunderbar.  

Optik und Design

Der neue Nike Air Zoom Pegasus 37 ist nicht nur schnell, er sieht auch schnell aus – unter anderem bewirkt das die farblich Hervorhebung der neuen Mittelsohle. Zur Dynamik des Schuhs trägt außerdem auch die hohe Sprengung  (10 mm) bei, die von der kraftvollen Ferse spitz zum schmalen Sohlenende im Vorderfußbereich verläuft. 

Weitere Vorteile des Nike Air Zoom Pegasus 37

Der Pegasus 37 wurde jeweils speziell für Frauen und Männer individuell entwickelt. Das Modell für Frauen ist etwas weicher gepolstert (15 PSI – etwa 1 bar), als das Modell für Männer (20 PSI – etwa 1,4 bar). 

Mein Fazit:

Der Nike Air Pegasus 37 ist ein idealer Alleskönner. Von kurzen, dynamischen Tempoeinheiten, bis hin zu moderaten Dauerläufen unterstützt er jeden Lauf ganz individuell. Die Kombination aus stabiler Dämpfung im Mittelfußbereich und dem dynamischen Energieschub im Vorfußbereich machen ihn zu einem tollen Begleiter auf allen Läufen und geben einem die Flexibilität, auch während eines Langstreckenlaufs, kurze Sprint- und Intervalleinheiten einzubauen.